Besuch aus Berlin im Interkommunalen Industriegebiet Oberbehme

07.09.2020
An der Ladesäule von links: Dorothee Schuster, Edelgard Tödtmann Johann Brouwer, Rüdiger Meier, Bastian Brouwer, Ralph Brinkhaus, Ulrich Hempelmann
An der Ladesäule von links: Dorothee Schuster, Edelgard Tödtmann Johann Brouwer, Rüdiger Meier, Bastian Brouwer, Ralph Brinkhaus, Ulrich Hempelmann

Ralph Brinkhaus, Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, informierte sich in Begleitung christdemokratischer Kommunalpolitiker aus den Betreibergemeinden Kirchlengern und Hiddenhausen sowie des Kreises Herford über neue Trends in der Elektromobilität.
Gastgeber waren die Kfz-Sachverständigen Johann und Bastian Brouwer vom Automobilwerk.eu, das seit 2017 dort direkt am Kreisel ansässig ist. Das Unternehmen hat eine schnelle Stromtankstelle aufgestellt.

Ab Ende 2020 können dann gleichzeitig vier Autos zwischen 50 bis 150 Kilowattstunden in etwa 20 Minuten bis eineinhalb Stunden aufgeladen werden, erfuhren Brinkhaus und seine Begleitung, zu der auch Bürgermeister Rüdiger Meier aus Kirchlengern und Hiddenhausens CDU-Bürgermeisterkandidat Ulrich Hempelmann gehörten. „Jedes Fahrzeug mit einem standardisierten Ladestecker kann zukünftig am Automobilwerk.eu rund um die Uhr geladen werden“ informierte Bastian Brouwer.

Weitere Themen, die der Fraktionschef aus Berlin hinterfragte, waren Homologation, der künftige Einsatz der Brennstoffzelle und die Nutzung von Hybridfahrzeugen.
Bei der Homologation geht es darum, Fahrzeuge auf die Einhaltung der EU- bzw. länderspezifischen Vorschriften zu überprüfen. Diese Fahrzeugprüfungen finden bei diesen Prototypen oder den so genannten Erlkönigen in der Regel lange Zeit vor Markteinführung statt, so das Brouwer-Team.

Trotz Elektroantrieb mit Batterie oder Brennstoffzelle sei der Verbrennungsmotor noch lange nicht am Ende seiner Entwicklung, war von den Autofachleuten zu hören. CDU-Landratskandidatin Dorothee Schuster, sie ist stellvertretende Ortsbeauftragte des Technischen Hilfswerkes Bünde, thematisierte die Zulassung von Einsatzfahrzeugen und deren Umrüstung. Sie verwies auch auf das CDU-Wahlprogramm für den Kreis Herford, das sich neben der Elektromobilität für eine Unterstützung der Wasserstofftechnik im Schwerlastverkehr ausspricht.